Inhouse Studios
Inhouse Studios für Corporate Events: Flächenbedarf und Kalkulation
Ab wann rechnet sich ein eigenes Broadcast-Studio im Unternehmen? Eine Gegenüberstellung von Fixkosten für Inhouse-Flächen und variablen Kosten externer Anmietung.
Regelmäßige Townhall-Meetings, Produktpräsentationen und globale Schulungen erfordern professionelle Livestreaming-Qualität. Die kontinuierliche Anmietung externer Studios oder die Beauftragung mobiler Produktionsteams verursacht hohe laufende Kosten. Ein eigenes Inhouse Studio wandelt diese variablen Ausgaben in planbare Fixkosten um und erhöht die Verfügbarkeit.
Flächenbedarf und räumliche Voraussetzungen
Ein funktionales Studio benötigt mehr als nur Platz für Kameras und Moderatoren. Die wesentlichen architektonischen Faktoren sind Deckenhöhe für die Beleuchtungstechnik, Schallisolierung gegen Tritt- und Körperschall sowie eine ausreichende klimatische Dimensionierung für die Abwärme der AV-Technik und der Beleuchtung.
Quelle: Richtwerte aus der Studiobau-Praxis, creakom.tv
Kostengegenüberstellung: Inhouse vs. Extern
Die initiale Investition in ein Corporate Studio umfasst den Raumausbau, die Medientechnik und die IT-Infrastruktur. Ab einer bestimmten Anzahl an Produktionstagen pro Jahr kippt die Wirtschaftlichkeitskurve zugunsten der Inhouse-Lösung, da Reisekosten, Rüstzeiten und externe Studiomieten entfallen.
Personalbedarf unterschätzt
Eine häufige Fehlkalkulation in der Projektplanung: Die Personalkosten für den Betrieb des Studios werden unterschätzt. Auch bei modernster Technik erfordern professionelle Livestreams dediziertes Personal für Regie, Bildmischung und Ton. Diese Ressourcen müssen intern aufgebaut oder als Managed Service zugekauft werden.
Fazit
Die Entscheidung für ein Inhouse Studio ist strategisch. Sie erfordert eine gesicherte Auslastung durch regelmäßige Formate. Ist diese gegeben, bietet die interne Lösung nicht nur Kostenvorteile, sondern vor allem maximale Flexibilität und Terminsicherheit für die globale Unternehmenskommunikation.