Frage & Antwort
Was kostet ein Showroom?
Kurze Antwort
Ein digitaler Showroom kostet in der Regel grob zwischen 65.000 Euro und über 200.000 Euro einmalig — die Bandbreite hängt stark vom Ausstattungsniveau ab: von einem kompakten Präsentationsraum mit einer Bildfläche und einfacher Steuerung über einen mittleren Showroom mit mehreren interaktiven Stationen bis zu einem groß inszenierten Markenraum mit hochwertiger Ausstattung. Der größte Kostentreiber ist nicht die Technik, sondern die inhaltliche Inszenierung. Eine erste Orientierung für Ihren Fall liefert der Projektkalkulator, eine belastbare Zahl erst das Erstgespräch.
In 30 Sekunden
- Die Bandbreite reicht von rund 65.000 € für einen kompakten Präsentationsraum bis über 200.000 € für einen groß inszenierten Markenraum.
- Der größte Kostentreiber ist die Inszenierung, nicht die Technik — Film, 3D und interaktive Inhalte werden in ersten Budgets fast immer unterschätzt.
- Content-Pflege gehört von Anfang an ins Budget: ohne aktualisierte Inhalte veraltet der Raum schnell.
Die vier Kostentreiber
- Bildfläche — eine LED-Videowand ist der teuerste Einzelposten; Größe und Pixelpitch bestimmen den Preis maßgeblich.
- Interaktion — Touch-Stationen, Gestensteuerung oder Konfiguratoren erhöhen den Aufwand, machen den Raum aber erst zum Erlebnis statt zur Diashow.
- Content — die Inszenierung (Film, 3D, Animation, Datenvisualisierung) ist oft die größte Einzelposition und wird in ersten Budgets fast immer unterschätzt.
- Licht & Raum — Lichtinszenierung und Oberflächen entscheiden über die Wertigkeit.
Ausstattungsstufen
Statt scharf abgegrenzter Preisstufen ist die Bandbreite fließend: Ein kompakter Präsentationsraum mit einer Bildfläche und einfacher Steuerung bewegt sich am unteren Ende um die 65.000 Euro. Mit mehreren interaktiven Stationen und individuellem Content steigt der Aufwand deutlich. Ein groß inszenierter Markenraum mit großflächiger LED, Lichtdesign und aufwendiger Inszenierung liegt am oberen Ende, oft über 200.000 Euro. Wo genau ein Projekt landet, hängt vor allem am Content-Aufwand und weniger an der reinen Technik.
Was gern vergessen wird
Drei Positionen, die in ersten Budgets fehlen
- laufende Content-Pflege — ein digitaler Showroom ohne aktualisierte Inhalte veraltet schnell
- bauseitige Elektro- und Netzwerkarbeiten
- Schulung der Mitarbeitenden, die durch den Raum führen
Häufige Fragen
Was ist der größte Kostenfaktor bei einem Showroom?
In der Regel die inhaltliche Inszenierung — Film, 3D und interaktiver Content. Die Technik ist kalkulierbar, der Content-Aufwand hängt stark von Anspruch und vorhandenem Material ab.
Fallen laufende Kosten an?
Ja. Neben Wartung ist vor allem die Content-Pflege einzuplanen. Ohne aktuelle Inhalte verliert ein Showroom schnell an Wirkung — hier lohnt sich ein klares Betriebskonzept.
Sind die Preise verbindlich?
Nein, es sind indikative Spannen (netto, zzgl. bauseitiger Leistungen). Der verbindliche Rahmen ergibt sich nach einer Aufnahme von Raum, Zielen und vorhandenem Content.
Weiterführend
Belastbare Zahlen für Ihren Showroom?
Im Audit wird aus der Spanne eine konkrete Kalkulation.