Gestreamtes Event
- Online-Publikum ist Zuschauer
- Übertragung in eine Richtung
- keine Rückkanäle nötig
Typisch für Formate, bei denen Zuhören genügt.
Glossar
Kurzdefinition
Ein Hybrid-Event verbindet Präsenz- und Online-Teilnahme in einer Veranstaltung: Ein Teil des Publikums ist vor Ort, ein Teil per Livestream zugeschaltet — und beide sollen sich gleichwertig eingebunden fühlen. Der Anspruch ist nicht, eine Kamera aufzustellen, sondern beide Gruppen dramaturgisch und technisch zusammenzuführen.
Beim reinen Stream ist das Online-Publikum Zuschauer. Beim echten Hybrid-Event ist es Teilnehmer: Es kann Fragen stellen, abstimmen und wird von der Moderation aktiv angesprochen. Das verlangt eine Regie, die zwischen Bühne und Chat vermittelt, sowie eine Technik, die Rückkanäle sauber einbindet.
Typisch für Formate, bei denen Zuhören genügt.
Typisch für Formate, bei denen Beteiligung Teil des Ziels ist.
Der Ton entscheidet, nicht das Bild
Schlechter Ton bricht den Stream schneller ab als schlechtes Bild. Wer bei einem Hybrid-Event Budget kürzen muss, kürzt es nicht bei der Tonabnahme im Saal.
Townhalls, Hauptversammlungen, Fachkonferenzen, Produktlaunches und Schulungen. Gerade bei geschäftskritischen Formaten wie Hauptversammlungen ist Ausfallsicherheit kein Komfort, sondern Pflicht — hier gehören redundante Signalwege dazu.
Ist ein Hybrid-Event dasselbe wie ein Livestream?
Nein. Ein Livestream überträgt einseitig; ein Hybrid-Event bindet das Online-Publikum aktiv ein — mit Rückkanal, Interaktion und einer Regie, die beide Gruppen zusammenführt.
Was ist der häufigste Fehler bei Hybrid-Events?
Der Ton. Ein Bild mit kleinen Schwächen verzeihen Zuschauer, schlechten oder aussetzenden Ton nicht. Deshalb wird bei der Planung zuerst die Audioabnahme im Saal gelöst.
Wir bringen Saal und Stream so zusammen, dass beide Seiten dabei sind.