Frage & Antwort
Welche Beleuchtung für Videokonferenzen?
Kurze Antwort
Entscheidend ist weiches, frontales Licht auf das Gesicht bei einheitlicher Farbtemperatur — nicht die Menge an Licht. Der häufigste Fehler in Meetingräumen ist Deckenlicht von oben, das Augenhöhlen verschattet, sowie Gegenlicht durch Fenster. Gutes Licht macht eine Videokonferenz oft professioneller als eine bessere Kamera.
In 30 Sekunden
- Entscheidend ist weiches, frontales Licht auf das Gesicht bei einheitlicher Farbtemperatur — nicht die Menge an Licht.
- Die häufigsten Fehler: Deckenlicht von oben, das Augenhöhlen verschattet, und Gegenlicht durch Fenster.
- Licht schlägt Kamera: eine einfache Kamera in gutem Licht liefert ein besseres Bild als eine teure in schlechtem.
Die vier Grundregeln
Richtung
von vorne, leicht erhöht
- nicht direkt von oben
- sonst Schatten in den Augen und unter der Nase
Charakter
weich statt hart
- großflächige, diffuse Quellen schmeicheln
- punktuelles Licht wirft harte Schatten
Farbtemperatur
einheitlich halten
- Tageslicht und warmes Kunstlicht nicht mischen
- gemischt ergeben sie unnatürliche Hauttöne
Fenster
Gegenlicht im Griff
- Gegenlicht macht Gesichter zur Silhouette
- Beschattung oder Positionswechsel hilft
Warum Licht vor Kamera kommt
Faustregel
Eine gute Kamera in schlechtem Licht liefert ein schlechtes Bild; eine einfache Kamera in gutem Licht liefert ein gutes. Wer den Eindruck in Videokonferenzen verbessern will, investiert zuerst ins Licht — das ist der wirksamste und oft günstigste Hebel.
Fest installiert statt improvisiert
Praxis-Tipp
In Boardrooms und regelmäßig genutzten Räumen gehört Licht in die feste Installation, gekoppelt an die Mediensteuerung — so ist bei jedem Meeting automatisch das richtige Licht an.
Häufige Fragen
Warum sehe ich in Videokonferenzen schlecht aus?
Meist wegen Deckenlicht von oben und Gegenlicht durch Fenster. Beides verschattet oder unterbelichtet das Gesicht. Weiches Frontlicht auf Augenhöhe löst das Problem sofort.
Ist Licht wichtiger als die Kamera?
In den meisten Fällen ja. Eine einfache Kamera in gutem Licht schlägt eine teure Kamera in schlechtem Licht. Licht ist der wirksamste Hebel für einen professionellen Eindruck.
Sollte Licht fest installiert werden?
In regelmäßig genutzten Räumen ja, idealerweise gekoppelt an die Mediensteuerung. So ist bei jedem Meeting ohne Zutun das richtige Licht aktiv.
Weiterführend
Besseres Bild in Meetings?
Wir setzen zuerst das Licht — der günstigste Qualitätssprung.