Frage & Antwort

Was kostet Digital Signage?

2 Min. Lesezeit Geprüft August 2026 Indikative Preisspannen, netto

Kurze Antwort

Digital Signage wird heute projektbasiert kalkuliert, nicht mehr strikt pro Bildschirm. Ein kleines Setup mit wenigen Screens an einem Standort beginnt im niedrigen vierstelligen Bereich, zzgl. eines überschaubaren monatlichen Betrags für den Betrieb. Größere Rollouts kosten in Summe mehr, aber pro Fläche deutlich weniger — bei großen, standortübergreifenden Netzen geht es in den sechsstelligen Bereich. Umgebung, Standortzahl und Betriebsmodell wirken zusätzlich als Multiplikatoren.

In 30 Sekunden

  • Digital Signage wird projektbasiert kalkuliert — Grundpreis ab rund 3.500 € für ein kleines Setup mit wenigen Screens.
  • Mit mehr Screens steigt der Gesamtpreis, aber die Kosten pro Fläche sinken — bei großen, standortübergreifenden Netzen geht es in den sechsstelligen Bereich.
  • Der laufende Betrieb kostet ab rund 100 € monatlich, je nach Rollout-Größe und Betriebsmodell auch deutlich mehr.
  • Der eigentliche Aufwand liegt langfristig weiterhin in der Content-Pflege, nicht in der Technik.

Grundpreis nach Rollout-Größe

Der Grundpreis umfasst Displays, Media-Player, Montage, CMS-Einrichtung und Inbetriebnahme für einen Standard-Rollout innen an einem Standort. Umgebung, Standortzahl und Betriebsmodell kommen als Multiplikatoren oben drauf. Ein Rollout mit wenigen Screens an einem Standort beginnt im niedrigen vierstelligen Bereich; mit steigender Screen-Zahl und mehr Standorten wächst der Gesamtpreis, während die Kosten pro Fläche sinken. Große, standortübergreifende Netze mit vielen hundert Screens liegen im sechsstelligen Bereich. Der laufende Betrieb beginnt bei einem überschaubaren zweistelligen Monatsbetrag im Eigenbetrieb eines kleinen Rollouts und kann bei vollem Managed Service für große Netze auf mehrere tausend Euro monatlich steigen. Eine grobe Einordnung für Ihren Fall liefert der Projektkalkulator.

Was den Preis zusätzlich bestimmt

  • Umgebung — innen mit normaler Beleuchtung ist die Referenz; hohe Helligkeit oder Schaufenster im 24-7-Betrieb (Faktor 1,2), wetterfeste Außenmontage (Faktor 1,5) und LED-Videowall-Flächen kosten spürbar mehr.
  • Standortzahl — ein Standort ist die Referenz; mit steigender Standortzahl wächst der Koordinationsaufwand, bei sehr vielen Standorten am stärksten.
  • Betriebsmodell — wirkt auf den Monatspreis: Eigenbetrieb über das zentrale CMS ist am günstigsten, creakom-Monitoring liegt darüber, voller Managed Service inkl. Vor-Ort-SLA kostet am meisten.
  • Zusatzoptionen — u. a. ein CI-konformes Template-Paket (niedriger bis mittlerer vierstelliger Bereich), eine Live-Daten-Anbindung an ERP- oder KPI-Feeds (mittlerer vierstelliger bis niedriger fünfstelliger Bereich) oder interaktive Touch-Flächen und Wayfinding (im fünfstelligen Bereich).

Skaleneffekte

Bei einem einzelnen Standort mit wenigen Screens dominieren Einrichtung und Grundlizenz. Bei Rollouts mit zehn oder mehr Flächen sinken die Stückkosten deutlich, weil Vorlagen, Prozesse und Steuerung nur einmal aufgebaut werden.

Praxis-Tipp

Wer von Beginn an mit Wachstum plant, wählt eine Software, die mit der Zahl der Flächen mitwächst.

Der unterschätzte Posten: Content

Ohne Zuständigkeit zeigen Displays veraltete Folien

Die Technik ist selten das Problem — die Inhalte sind es. Wer keine Zuständigkeit und keine automatischen Datenquellen (Kennzahlen, Termine, Speisepläne) einplant, zahlt für Displays, die veraltete Folien zeigen. Laufende Content-Pflege durch creakom kostet ab rund 400 Euro monatlich, je nach Umfang auch mehr, und gehört in die Kalkulation, wenn intern keine Kapazität dafür besteht.

Häufige Fragen

Was kostet ein Digital-Signage-Rollout?

Kleine Setups mit wenigen Screens an einem Standort starten im niedrigen vierstelligen Bereich, dazu kommt ein überschaubarer monatlicher Betrag für den laufenden Betrieb. Mit mehr Screens steigt der Gesamtpreis, aber die Kosten pro Fläche sinken deutlich — große, standortübergreifende Netze liegen im sechsstelligen Bereich.

Warum fallen laufende Betriebskosten an?

Weil zentrale Steuerung, Content-Ausspielung und Überwachung dauerhaft laufen müssen. Je nach Betriebsmodell reicht das von einem kleinen monatlichen Betrag im Eigenbetrieb eines kleinen Rollouts bis zu mehreren tausend Euro monatlich für vollen Managed Service mit Vor-Ort-SLA bei großen Netzen.

Sind die Preise verbindlich?

Nein, es sind grobe Richtwerte auf Basis vergleichbarer Projekte (netto, zzgl. bauseitiger Leistungen) und können im Einzelfall deutlich abweichen. Der genaue Preis hängt von Screen-Zahl, Standorten, Umgebung (z. B. Außenflächen) und Betriebsmodell ab.

Weiterführend

Preisangaben sind grobe Richtwerte (netto, zzgl. bauseitiger Leistungen) auf Basis vergleichbarer Projekte und können im Einzelfall deutlich abweichen. Eine erste Einordnung liefert der Projektkalkulator. Zuletzt geprüft: August 2026.

Signage sauber kalkulieren?

Wir rechnen Technik und Betrieb zusammen — nicht nur die Displays.

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